CHRISTEN

Assyrer

 

Christen, die Hilfe brauchen

 

Orientalische Christen, die im Nahen Osten wohnen, sind vor allem Assyrer und Chaldäer. Sie konvertierten im 2. Jahrhundert zum Christentum. Sie wohnen im Irak, im Iran, in Syrien und in der Türkei (in den meisten dieser Gebiete wohnen sie zusammen mit den Kurden). Seit mehr als einem Jahrtausend versuchen sie mit dem Islam zu koexistieren. Die Mehrheit der orientalischen Christen gehört zur Chaldäisch-Katholischen Kirche bzw. zur Assyrischen Kirche des Ostens („nestorianische Kirche“). Es gibt auch Katholiken und Protestanten.

Assyrer sprechen modernes Aramäisch (Syriakisch). Diese Gruppe hat ein starkes Identitätsgefühl, das Gefühl, etwas Besonderes zu sein und hat tiefe historische Wurzeln. Ihre Siedlungsgebiete konzentrierten sich auf die Niniveebene, die noch vor kurzem von Daesch (ISIS) übernommen wurde. Sie wurden von den islamischen Terroristen verfolgt und gezwungen, ihr Land zu verlassen.

In den letzten dreizehn Jahren ist die Zahl der Christen von 1,5 Millionen auf 400.000 gesunken (um 75%!). Darauf hatten Kriege und Verfolgung den größten Einfluss gehabt. Viele der orientalischen Christen sind Vertriebene (Internally Displaced Person – IDP). Sie warten auf Hilfe, die es ihnen erlaubt, nach Hause zurückzukehren. Jetzt, sowohl im Irak als auch im irakischen Kurdistan, entstanden jetz christliche legale Einheiten, die die Zivilbevölkerung vor islamischen Terroristen unterstützen sollen. Christliche Soldaten erhalten jedoch nur selten finanzielle Unterstützung. So waren die Flüchtlingssoldaten am anfänglich gezwungen, selbst Waffen und Ausrüstung zu kaufen. Auch nach dem Sieg über ISIS braucht man christliche Soldaten, um Zivilisten zu schützen.

 

Żołnierz z rodziną 1500x1000 Assyrischer Soldat mit seiner Familie

 

Offiziere einer christlichen Einheit in einer zerstörten Kirche

Hilf den Opfern des Terrorismus im Nahen Osten

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